Die Florida Keys sind die Schnittstelle zwischen der Karibik und den USA. Dort treffen zwei Welten aufeinander, die sich allem Anschein nach sehr gut vertragen und nahezu perfekt ergänzen. Sobald man das Festland verlässt, und über das erste Inselchen fährt, ist es, als betritt man eine andere Welt. Alles erscheint sofort ruhiger, entspannter, und lockerer als im Großraum Miami. Den Inselbewohnern sagt man nach, dass sie ein Volk für sich sind. Das sind sie tatsächlich. Sie sind herzlich, hilfsbereit, und unglaublich stolz auf ihre Heimat.

Auf den Keys kann man unglaublich viel sehen, entdecken und erleben. Man könnte hier getrost Wochen verbringen. Hier sind 5 Dinge, die man auf den Florida Keys erleben sollte:

Key Lime Pie essen

Man war nicht wirklich auf den Florida Keys, wenn man sich diese Köstlichkeit hat entgehen lassen. Der Kuchen aus den kleinen, nur auf den Keys wachsenden Limetten ist fast zu lecker um wahr zu sein. Man bekommt ihn eigentlich überall, und in allen Varianten. Besonders gefallen hat mir der Kuchen am Stiel. Praktisch und lecker zugleich.

A bad day in Key West is still better than a good day anywhere else.

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Die Ausläufer der Everglades bestaunen

Rund um die Inseln wird einem bewusst, dass man sehr nah an den Everglades ist. Immer mal sieht man an der Küste Sumpflandschaften und Mangroven. Übrigens kann man auf den Keys – vor allem auf denen, die näher am Festland liegen – sogar Alligatoren treffen. Seid lieb zu ihnen. Es gibt leider nur noch sehr wenige von ihnen dort. Die schönsten Ausläufer der Everglades haben wir auf Grassy Key, das zu Marathon gehört, entdeckt. Wenn Ihr Richtung Key West fahrt, dann haltet einfach auf der rechten Seite an, und lauft Richtung Wasser. Grassy Key ist winzig, Ihr könnt die Sumpflandschaft also nicht verfehlen.

Über die Seven Mile Bridge fahren

Für Autofahrer ist die Seven Mile Bridge der wahrscheinlich coolste Abschnitt auf der Strecke vom Festland nach Key West. Da sie so schön gebogen ist, hat man während der Fahrt einen bilderbuchgleichen Ausblick. Fotografieren ist aufgrund des Fahrtwindes zwar schwierig, aber dafür kann man die traumhaften Bilder ungefiltert und ohne Linse aufsaugen, und sie sich auf die Kopffestplatte brennen.

Haie von der historischen Seven Mile Bridge beobachten

Auf den Florida Keys ist es möglich, Haie in freier Wildbahn gesehen. Gänsehautfeeling garantiert! Ehrfürchtig und erstarrt stand ich da, als ich zum ersten Mal sah, wie direkt vor meinen Augen die berühmte Rückenflosse durchs Wasser glitt. Zu diesem Zeitpunkt stand ich noch nicht auf der Brücke, sondern unterhalb auf den Steinen am Wasser. Der Hai war wirklich nah, und ziemlich respekteinflößend. Eine Frau erklärte uns dann, dass die historische Seven Mile Bridge, die nur für Fußgänger und Fahrradfahrer offen ist, der beste Ort auf den Keys ist, um Haie zu beobachten. Tatsächlich konnten wir von oben einige Haie und riesengroße Rochen sehen.

Am südlichsten Punkt der kontinentalen USA stehen

Neben dem Sonnenuntergang sollte man auf Key West auch unbedingt den Southernmost Point gesehen haben. Am südlichsten Punkt der kontinentalen USA stehen zwar praktisch immer unzählige Touristen für ein Foto an, aber wenn man schon mal da ist, sollte man sich einreihen und brav warten, bis man auch mal posieren und fotografieren darf. Schließlich muss man einfach mal am südlichsten Punkt der USA stehen. Stopp. Falsch. Der südlichste Punkt der USA liegt gar nicht dort. Er liegt auf der benachbarten US Navy Basis. Weil dort natürlich nicht ständig Touristenmassen aufschlagen können, wurde der Southernmost Point kurzerhand verlegt.

Credits gehen an ferntastisch.de – danke für die tollen Ideen! 🙂

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