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New York - Travelabout

New York ist allseits bekannt und doch hat es mich nie wirklich gereizt, der Stadt einen Besuch abzustatten. Im Sommer 2016 aber hat sich meine Meinung komplett geändert. Nach zehn Tagen in der Weltmetropole wollte ich gar nicht mehr nach Hause. Es sind nicht nur die offenen Menschen, sondern die ganze Atmosphäre welche die Stadt ausstrahlt.

In New York ist alles möglich und es hat für jeden etwas dabei – langweilig wird es hier nie.

Nachfolgend beschreibe ich euch Orte, die meiner Meinung nach auf jeden Fall besucht werden müssen.

High Line

Ehemals eine Güterzugstrasse, ist die High Line heute eine grüne Wohlfühloase mitten in der City. Die zwei Kilometer lange Hochbahnlinie ist die Verbindung des Meatpacking District mit der 34th Street. Hier oben kann man von oben auf die Strassen blicken und die Autos beim Kampf im Stau beobachten. Einen Spaziergang über die begrünte Fläche bietet einen völlig anderen Blick auf die Stadt, denn alles läuft ein wenig langsamer, der Alltagsstress ist komplett vergessen.

Coney Island

Etwa eine Stunde mit der Metro entfernt befindet sich Coney Island. Fernab der grossstädtischen Hektik bietet Conny Island einen perfekten Ausgleich zum Alltag. Mit seinem Vergnügungspark findet hier Gross und Klein alles was das Herz begehrt. Im Sommer kann man sich am Strand sonnen und das kühle Nass geniessen. Wer nicht gerne badet kann auch die Ruhe auf dem Pier geniessen und den Leuten beim Fischen zusehen.

Empire State Building

Eines der Wahrzeichen schlechthin. Das Empire State Building ist eines der bekanntesten Gebäude der New Yorker Skyline und dadurch auch ein enormes Touristenmagnet. Allein wird man hier wohl nie sein, daher zog ich einen Besuch am Abend vor. Nach zwei stündigem Anstehen stand ich dann endlich zu oberst. Die letzten Strahlen der Sonne liessen den Horizont in zahlreichen Farben brennen und ergaben den perfekten Hintergrund für die Kulisse davor. Die zahlreichen Lichter der Stadt erhellen die Nacht und liessen Manhattan in einem goldenen Glanz erstrahlen. Zu Tage und bei klarem Wetter soll die Sicht bis zu 130 Kilometer weit reichen.

Rockefeller Center – Top of the Rock

Wer gerne ein Foto mit dem Empire State Building schiessen möchte und den Ausblick ohne Gitter und Glasscheiben geniessen will, dem empfehle ich eine Fahrt mit dem Aufzug zum Top of the Rock. Vom 70. Stock aus geniesst man den Ausblick auf die Stadt, die niemals schläft, an der frischen Luft. Auf der Nordseite blickt man über den Central Park und die umliegenden Häuser, auf der Südseite sieht man vom Empire State Building bis zum One World Trade Center in der Ferne. Absolutes Highlight ist hier der Sonnenuntergang, unbedingt bei Gelegenheit in den Stunden der Dämmerung die Farbveränderungen des Horizontes aufnehmen – die Bilder werden garantiert wunderschön! Im Winter ist das Rockefeller Center ausserdem bekannt für die Eisbahn auf welcher man Schlittschuhlaufen kann und für den riesigen Weihnachtsbaum.

One World Trade Center und 9/11 Memorial

An den 11. September 2001 können sich viele erinnern, die zwei einstürzenden Türme des Trade Centers werden niemals in Vergessenheit geraten. Wo sie einst standen gibt es heute ein Memorial, zwei Wasserbecken in denen jeweils ein Wasserfall in die Tiefe fällt. In den Umrandungen der beiden Becken wurden die Namen der Opfer verewigt zudem gibt es ein Museum.

Umgeben wird das Mahnmal von den neuen fertiggestellten Wolkenkratzern 1 WTC (One World Trade Center) und Four World Trade Center sowie den sich noch im Bau befindenden Two World Trade Center und Three World Trade Center. Das One World Trade Center ist mit seinen 541 Metern das höchste Gebäude der USA und eines der höchsten Gebäude der Welt. Die 360 Grad Aussicht vom Observatory aus ist absolut einmalig. Auf der einen Seite sieht man bis zur Freiheitsstatue auf Liberty Island, auf der anderen fällt der Blick auf das Empire State Building und die anderen Hochhäuser. Die zahlreichen Brücken, die Manhattan mit dem umliegenden Land verbinden, sind gut sichtbar, so hoch oben ist man sonst nirgends in der Stadt!

Central Park

Im hektischen Grossstadttrubel fühlt man sich schnell einmal eingeengt. Um diesem Gefühl zu entflüchten ist der Central Park der perfekte Ort. Umgeben von grünen Wiesen und Wäldern kann man sich hier entspannen und der Hektik der Grosstadt entfliehen. Will man den ganzen Park erkunden ist ein Fahrrad absolut notwendig, denn die knapp 350 Hektar grosse Fläche ist zu weitläufig um zu Fuss erkundet zu werden. Wer aber nur ein wenig entschleunigen will, kann sich auf eine Bank am Wegrand setzen oder ein Nickerchen auf einer Wiese geniessen. Für sportliche bieten sich die Grünflächen zum Fussball spielen an.

Solomon R. Guggenheim Museum

Natürlich gibt es nebst den beeindruckenden Wolkenkratzern auch für Kunstliebhaber etwas anzusehen. Das Guggenheim Museum besticht aber nicht nur mit seiner Ausstellung, denn auch das Gebäude ist wahre Kunst. Beim Betreten verschlägt es einem schon mal die Sprache, der grosse hohe Raum ist ein Meisterwerk für sich. Das Licht fällt durch ein Dachfenster hoch oben, ein spiralförmiger Gang führt durch die ausgestellten Werke und zwischendurch muss immer wieder einmal ein Blick nach unten geworfen werden. Die Ausstellung kann von unten nach oben oder aber auch umgekehrt besichtigt werden. Wem der Weg nach oben zu Fuss zu anstrengend ist kann auch den Lift nehmen.

Wer nicht nur Kunst sondern auch Architektur mag ist hier genau an der richtigen Adresse, man weiss gar nicht ob man der Ausstellung oder dem Gebäude mehr aufmerksamkeit schenken soll!

Natürlich gibt es auch noch zahlreiche andere Museen in New York die ebenfalls einen Besuch wert sind, so etwa das Museum of Modern Art, kurz MoMA.

Times Square

Der Times Square ist ein Postkartenmotiv schlechthin. Der Platz ist meist mit Menschen überfüllt, den Weg muss sich oft erkämpft werden oder man folgt ergeben dem Strom. Wenn man sich irgendwo unbedeutend fühlt dann auf diesem Fleckchen Erde. Überrannt von Touristen ist es hier unmöglich ein Bild ohne Personen darauf zu schiessen und doch ist der Platz ein Sinnbild für New York. Hektisch, voller Leben und top modern mit den zahlreichen Werbetafeln. Was sich lohnt ist, einen Zwischenstopp bei der roten Treppe einzulegen – einfach einmal die Leute ringsherum beobachten und selbst ein wenig zur Ruhe kommen.

Roosevelt Island Tramway

Wir kennen sie aus den Skigebieten, in New York aber wird die rote Gondel als öffentliches Verkehrsmittel genutzt. Die Roosevelt Island Tramway verbindet Manhattan mit der Roosevelt Island, die “Überfahrt” dauert etwa fünf Minuten. Von luftigen 80 Metern aus erhält der Fahrgast einen neuen Blick auf die Stadt. Direkt neben der Queensboro Bridge gleitet die Gondelbahn durch Hochhausschluchten und überquert den East River. Einmal von oben auf den Stau in den Strassen zu sehen hat etwas seltsam beruhigendes an sich. Die Queensboro Bridge verbindet Manhattan mit Queens und kann zu Fuss überquert werden. Auf der kleinen Insel im Fluss angekommen ist die Hauptattraktion der Franklin D. Roosevelt Four Freedoms Park. Er wurde in Gedenken an der früheren Präsidenten angelegt und bietet einen unvergleichlichen Blick auf Manhattan und Queens sowie die Queensboro Bridge.

Vielen Dank an Milena von Inside-Switzerland für den tollen Reisebericht und die schönen Bilder!

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