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Jordanien - Travelabout

Das Haschemitische Königreich Jordanien

Insgesamt verbrachte ich 8 Tage in Jordanien. Wieso es mich dort hin zog, war die freiwillige soziale Dienstleistung, die ich dank der schweizerische Hilfsorganisation Noiva.ch machen konnte. Jordanien und die Arbeit mit syrischen Flüchtlingen war eine einzigartige, berührende und lehrreiche Erfahrung.

Ankommen in Jordanien und Tagesausflug nach Petra

Am Tag bevor ich meine Gruppe von Noiva.ch traf, machte ich einen Tagessausflug nach Petra. Petra ist eines der sieben Weltwunder und deshalb auf jeden Fall sehenswert. Als Alleinreisende ist es sehr schwierig, selbstständig nach Petra zu gelangen. Ich musste aus diesem Grund eine Privattour buchen, bei der ich auch etwas tiefer ins Portemonnaie greifen musste. Nebenbei erwähnt ist es sehr schwierig überhaupt einen Reiseveranstalter zu finden, der Einzeltouren anbietet. Der Reiseveranstalter dahabtour.com ermöglichte mir jedoch den Wunsch, das Weltwunder Petra zu besuchen. Petra war atemberaubend! Eine Stadt, gebaut aus Felsen mit dem arabischen Touch. Die Tourguides versuchen dich sicherlich zu überzeugen, einen anderen Weg zum Schatzhaus einzuschlagen, bei der du wirklich auf Berge klettern musst. Ich rate dir diese Wanderung zu machen, auch wenn sie wirklich sehr anstrengend ist; Der Ausblick und die Landschaft machen dich sicherlich auch so sprachlos wie mich.

Schatzhaus in Petra

Weltwunder Petra

Flüchtlingslager Al Azraq

Das Al Azraq Flüchtlingscamp ist das zweitgrösste Flüchtlingslager in Jordanien. Rund 51’000 syrische Flüchtlinge leben dort mitten in der Wüste. Diese Wüstenfläche ist wiederrum übersäht mit weissen Container, in denen die Flüchtlinge leben. Es gibt daher mehrere Abteilungen, die auch Makani (Stadt) genannt werden. Wir besuchten mit der Stiftung Noiva.ch Makani 3, 6 und 5. Die Flüchtlinge, die in Makani 3 und 6 leben sind berechtigt, das Flüchtlingscamp jederzeit zu verlassen, um ihre Familienangehörigen zu treffen. Im Makani 5 sind jedoch solche, die aus den besagten ISIS Gebieten in Syrien geflüchtet sind. Diese Flüchtlinge können das Camp und das Makani nicht verlassen, solange sie nicht genauestens überprüft wurden. Der Anblick einiger Flüchtlinge in diesem Makani brachte mich doch schon ziemlich zum Nachdenken. Ausserdem sind die Kinder von diesem Makani extrem zugänglich.
Mit der Stiftung Noiva.ch verteilten wir Spendenartikel und unterhielten die Kinder im Camp, einfach nur, damit wir ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern können. Hausbesuche bei syrischen Flüchtlinge machten wir ebenfalls. Bei diesen Hausbesuchen unterhielten wir uns so gut wie es ging mit ihnen, beschenkten sie und gaben ihnen Essensgutscheine. Des Weiteren hatten die Flüchtlinge die Möglichkeit, uns mitzuteilen, wenn ihnen etwas fehlt oder wenn sie dringend was brauchen.

Ich rate jeder und jedem, diese Erfahrung einmal im Leben zu machen. Es erweitert den Horizont und es nie zu spät, etwas Gutes zu tun!

Felsenstadt Petra

Jerasch und Amman

Mit der Gruppe machten wir noch einen Tagesausflug nach Jerasch. Dort hatte ich auch etwas Zeit, im Bazar zu stöbern. Die antike Stadt Jerasch ist wunderschön und sicherlich einen Besuch wert. Der Eintritt kostet für Touristen 10 Jordanische Dinar. Die Anlage ist gross, man kann also die Besichtigung mit einem gemütlichen Spaziergang kombinieren.

Ich verbrachte auch einen Tag in Amman. In dieser Stadt laufen die Dinge ganz anders als in Jerasch. Es ist viel los und riesig, wobei ich manchmal Mühe hatte, mich zu orientieren. Amman Downtown ist jedoch sicherlich eine gute Destination, denn dort kannst du das Amphitheater betrachten. Weitere Sehenswürdigkeiten, die ebenfalls in Ammann zu empfehlen sind: Zitadelle, Webde, Balat und die berühmte Rainbowstreet. An diesen Orten kannst du sehr gut gemütlich einen Kaffee trinken, essen oder einfach den arabischen Flair geniessen.

Good to know

Ich rate dir auf jeden Fall Turnschuhe mitzunehmen. Um wirklich alles zu sehen, musst du viel laufen, vor allem in Petra! Da Jordanien ein muslimisches Land ist, solltest du etwas auf deine Kleidung achten. Damit ist nicht gemeint, als Frau ein Kopftuch oder als Mann eine Abaya zu tragen. Du könntest aber schauen, dass du eher zu längeren Hosen greifst oder anstelle eines Tanktops, ein etwas längeres Shirt anziehst.
Die Menschen in Jordanien sind extrem freundlich, wenn sie dir also etwas anbieten, dann solltest du es annehmen. Des Weiteren solltest du wissen, dass immer noch einige die englische Sprache nicht beherrschen, was dich zwingt, etwas kreativ zu werden, damit du beispielsweise auch wirklich sichergehen kannst, dass der Taxifahrer dich zum richtigen Ort bringt. Daher rate ich dir, vorbereitet zu sein und dich schon im Voraus etwas zu informieren, wo du genau hin möchtest in Jordanien. Während meines Aufenthalts kaufte ich mir eine jordanische Simkarte mit Internet. Das half mir zum Teil sehr, mit dem Internet findet man heutzutage sowieso alles 😊