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Myanmar - Travelabout

Mandalay

Unsere Reise startete in Mandalay, die zweitgrösste Stadt in Myanmar. Vor der Reise hörten wir einige sagen, Mandalay sei nicht notwendig zu besuchen. Dies sahen wir jedoch anders; Mandalay hat wunderschöne Orte zu bieten, wie zum Beispiel der riesige goldene «skinny Buddha», der mitten in einer ruhigen und friedlichen Tempelanlage platziert war. Eine weitere Attraktion war der Mandalay Hill. Auf dem Berg kannst du eine wunderschöne Aussicht geniessen. Aber auch auf dem Sagaing Hill bekommst du ein wunderschönes Panorama über Mandalay zu sehen.
Du kannst Mandalay nicht verlassen ohne die U- Bein- Bridge gesehen zu haben. Bei Sonnenuntergang kannst du die atemberaubende Atmosphäre auf einer Bootsfahrt auf dem Fluss spüren (Preis für ein ganzes Boot ist etwa 7000 Kyats, mit guten Verhandlungskünsten). Um weitere Attraktionen, Tempel oder den Kaiserpalast in Mandalay zu sehen, musst du eine Eintrittsgebühr von 10’000 Kytas bezahlen.
Für Sportbegeisterte, Badefanatiker und Naturliebhaber lohnt sich einen Ausflug zu den Wasserfällen, die etwas ausserhalb von Mandalay liegen. Du nimmst am besten ein Motorradtaxi und fährst dorthin. Bevor du jedoch die Schlucht mit dem Wasserfall erreichst, musst du 20 Minuten den Berg hinauf wandern, was aufgrund der Luftfeuchtigkeit und der Hitze ziemlich anstrengend war. Die Mühe lohnt sich jedoch, denn du hast eine wunderschöne Aussicht in die Schlucht und das Wasser ist frisch. Des Weiteren hatte es keine Touristen, sondern Einheimische sowie auch Mönche, die sich wuschen.

Unterkunft: Ostello Bello Mandalay
Essen: Gutes Essen gab es im Hostel. Ansonsten empfehlen wir das Mingalabar Restaurant.

Bagan

Mit dem Boot ging es dann von Mandalay nach Bagan, die atemberaubende Tempellandschaft. Um die Eintrittsgebühren kommst du nicht herum. Die waren 25’000 Kyats (20 Euro). Mit dieser Gebühr bist du berechtigt, alle Tempel zu besichtigen. Unsere Empfehlung in Bagan: Miete Dir ein E-Bike und gehe so viele Tempel besichtigen, wie du nur kannst. Glaub nicht, dass jeder Tempel genau gleich ist – jeder einzelne Tempel war auf seine Art und Weise etwas Besonderes und hatte seinen eigenen Charme.
Wenn du jedoch trotzdem etwas Abwechslung brauchst, dann empfehlen wir Dir das Mönch- Waisenhaus zu besuchen. Dort werden kleine Waisenjungen aufgenommen und zu Mönchen ausgebildet. Der Besuch machte Spass und war zugleich auch sehr emotional.

Unterkunft: Ostello Bello Bagan
Essen: Wir haben oft auch im Hostel gegessen. Ansonsten gibt es leckere Restaurants rund um das Hostel herum
Gut zu wissen: E- Bikes kannst du überall mieten. Preis: 7000 Kyats für den ganzen Tag. Wenn man sich ein E- Bike teilt, dann sind es 8000 Kyats (4000 Kyats pro Person)

4 Wochen Myanmar, tausende von goldene Pagoden und eine unvergessliche Zeit.

Carla Elisa Tellenbach

Kalaw und Nyaung Shwe (Inle- Lake)

Mit dem Bus gingen wir von Bagan nach Kalaw, eine etwas kleinere und auch ruhige Stadt. Unser Aufenthalt in Kalaw war sehr kurz, denn wir brachen am nächsten Tag auf für unsere 3-Tages Trekking nach Nyaung Shwe (Inle- Lake). Das Trekking buchten wir bei einer Organisation namens «Eversmile» (80’000 Kyats), später fanden wir jedoch heraus, dass es noch billigere Angebote gab. Du kannst also ohne Problem einfach in deinem Hotel/Hostel nachfragen. Am nächsten Tag starteten wir unser Trekking. Wir empfehlen Dir, das Trekking nicht zu unterschätzen. Die Hitze und die Luftfeuchtigkeit machen Dich schnell müde. Du wanderst hinauf in die Berge und bekommst einen Einblick in das einheimische Dorfleben der Myanmaren. Zudem siehst du einen hinreissenden Ausblick auf die Reisfelder und Getreide- und Obstplantagen. Wir besuchten Myanmar in der Regenzeit, was offensichtlich nicht die beste Zeit ist, um zu trekken: Die Wege waren matschig vom Regen, was uns das Laufen erschwerte. Völlig erschöpft kamen wir dann schlussendlich am Kloster an, wo wir dann übernachteten. Tag 2 startete ebenfalls wieder mit Regen, was uns den Weg so sehr erschwerte, dass dir das Trekking am späten Nachmittag aufgeben mussten und den Rest des Weges bis Nyaung Shwe mit dem Auto bewältigten. Trotz der Erschöpfung, bereuten wir es nicht, das Trekking gemacht zu haben.
Am Inle- Lake angekommen, erholten wir uns erstmal im Hostel. Nyaung Shwe ist ein süsses kleines Städtchen, welches aber schon ziemlich touristisch ist. Du kannst Inle- Lake nicht verlassen, ohne eine Bootstour gemacht zu haben. Du siehst eine Stadt in mitten des Sees- es war bezaubernd. Du erhältst einen Einblick in eine Weberei, wo Frauen aus Bambus Kleidung machen. Ausserdem musst du unbedingt ein Foto von den Männern machen, die früh morgens fischen.

Unterkunft: Das Railroad Hotel in Kalaw und das Ostello Bello in Nyaung Shwe.
Essen: In Kalaw gibt es nicht so viele Restaurants, du wirst aber sicherlich fündig; es gab einen Burgerladen. Im Nyaung Shwe (Inle Lake) gibt es hingegen ein riesiges Angebot an Restaurants. Das indische Restaurant in Nyaung Shwe ist hoch empfehlenswert.

Mawlamyaing (Moulmein)

Von Nyaung Shwe (Inle- Lake) ging es weiter mit dem Bus in den Süden. Mawlamyaing ist die drittgrösste Stadt von Myanmar. Dort raten wir Dir jedoch, nicht länger als 2 Tage zu bleiben. Empfehlenswert war der riesige «reclining Buddha», der mitten in einer grünen Landschaft liegt. Einen Ausflug zu der Schampoo- Insel ist auch ein Muss in Mawlamyaing- Eine Legende besagt, dass sich früher die Mönche dort die Haare gewaschen haben. Auf der Insel ist tatsächlich ein Kloster, wo Mönche zu Hause sind.

Unterkunft: Cindarella Hotel
Essen: Im Hotel konnte man essen, jedoch war dieses nicht wirklich gut. Es gibt eine Promenade mit einem Food Market. Dort kannst du sehr günstig und gut essen. Ausserdem hast du dort eine grosse Auswahl.
Equipment:
Gut zu wissen: Da der Tourismusanteil dort ziemlich klein ist, kann fast niemand Englisch. Sogar die Taxifahrer.

Hpa-an

Eines der Höhepunkte in Myanmar war Hpa- an. Da empfehlen wir Dir auf jeden Fall einen Besuch beim Sadan Cave, Kawgun Cave, Yathaypan Cave und das Bat Cave. Dort erlebst du eine mystische Stimmung, vor allem in der Regenzeit kannst du mit dem Boot zwischen die Berge fahren und gelangst so zu den Caves.
Mount Zwegabin und die Pagode dort waren ein Highlight. Du siehst dort eine goldene Pagode auf einem Felsen, der von einem Fluss umgeben wird.
Und zu guter Letzt gibt es noch den Buddha- Garten. Eine Fläche übersät mit hunderten von Buddhas. Das Panorama ist unbeschreiblich.
Wir waren 4 Tage in Hpa- an und können noch längst nicht behaupten, alles gesehen zu haben. Du kannst also ruhig länger dort bleiben. Die Zeit in Hpa- an war unvergesslich und unserer Meinung nach, eine der schönsten Plätze der Welt.

Unterkunft: Soe Brothers 2
Essen: Du findest sehr viele Restaurants, oftmals nur mit asiatischen Essen
Equipment: Flipflops, bequeme Schuhe für zum Wandern, Regenjacke!!!
Gut zu wissen: in Hpa-an kannst du sehr gut ein Motorrad mieten und mit dem zu den Sehenswürdigkeiten fahren.

Ngwe Saung

Ngwe Saung liegt südwestlich von Myanmar. Grund für unseren Besuch war der uns empfohlene wunderschöne Strand. Dies können wir nur bestätigen! Auch wenn aufgrund der Regenzeit eher wolkiges Wetter war, war die Atmosphäre und der Strand trotzdem irrsinnig. Du solltest bei Ebbe unbedingt versuchen auf die Lover Island zu laufen. Sei trotzdem vorsichtig; wenn das Wasser nicht wirklich still liegt, solltest du besser an Land bleiben. Gerade in der Nähe von der Lover Island sind die beiden Felsen am Strand mit jeweils einer goldenen Pagode drauf. Das musst du unbedingt gesehen haben! Ein weiteres Erlebnis war der Elefantenpark in der Nähe der Stadt. Dort siehst du absolut nichts von Tierquälerei! Du kannst die Elefanten in einem Fluss waschen, füttern und mit ihnen im Wald spazieren.
Weiter empfehlen wir Dir, ein Motorrad zu mieten und zu der Snake Island und zu dem Drei-Pagoden-Strand zu fahren. Das ist etwa eine Stunde mit dem Motorrad von der Stadt entfernt.
Insgesamt blieben wir 2 Tagen in Ngwe Saung.

Unterkunft: Dream House
Essen: In der Stadt hast du eine grosse Auswahl an Meeresfrüchtenrestaurants. Preis ist jedoch im Vergleich zu den anderen Städten in Myanmar höher.
Gut zu wissen: In der Regenzeit sind viele Hotels geschlossen, weshalb auch viele Bankautomaten geschlossen waren

Yangon

Yangon ist die grösste Stadt in Myanmar. Achtung: Sie ist NICHT die Hauptstadt Myanmars. Im Gegensatz zu den anderen Städten in Myanmar, ist Yangon von der Architektur her am modernsten. Du findest riesige Einkaufszentren und die Strassen sind übersät mit Taxis und Autos. Natürlich musst du dort die riesige Shwedagon Pagode besucht haben! Sei aber gewarnt, für Ausländer kostet das 8’000 Kyats. Kleiner Typ: Wenn du asiatisch aussiehst, kommst du ruhig auch ohne Ticket rein. Das Gelände war enorm gross und die Pagode eindrücklich. Ansonsten raten wir Dir, ein paar Einkaufszentren zu besichtigen. Des Weiteren besuchten wir das Haus des Kaisers, welches eine nette Abwechslung zum Stadtleben darstellte.

Unterkunft: Shwe Yo Vintage Hostel. Das Hostel lohnt sich schon nur, für das leckere Frühstück
Essen: In China Town kannst du für sehr wenig Geld Sushi essen. Aber auch sonst hast du mehr als genug Auswahl in Yangon
Gut zu wissen: Die Taxis haben dort einen Tachometer. Behalte ihn während der Fahrt in den Augen.

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